„Große Musik an magischem Ort“: Musikalischer Hochgenuss zwischen Klassik und Moderne

Flash ist Pflicht!

Idyllischer kann ein Festspielort kaum sein: Im wunderschönen Hochtal von Wildbad Kreuth liegt die Spielstätte des Oleg Kagan Musikfestes – eine sommerliche Oase für Musikfreunde. An diesen malerischen Ort lädt das Oleg Kagan Musikfest vom 4. bis 15. Juli 2012 ein.

Rückblick 2011:
Orchester- und Kammerkonzerte, Klavier- und Liederabende stellten 2011 das Werk Ludwig van Beethovens in den Fokus, als Quelle der Inspiration und als Reibungsfläche für Komponisten bis in die Gegenwart.
Geladen waren herausragende Musikerpersönlichkeiten, die durch ihre innovativen Programme und Interpretationen spannende Konzerterlebnisse versprechen. Im Eröffnungskonzert am 6. Juli spielte der Pianist Martin Stadtfeld, der für seine frische Lesart der Werke Bachs und Mozarts gefeiert wird. In Wildbad Kreuth war er mit den Klavierkonzerten f-moll BWV 1056 von Bach und A-dur KV 414 von Mozart zu hören.
Der Bariton Wolfgang Holzmair, einer der führenden Liedsänger unserer Zeit, präsentierte am 7. Juli Bearbeitungen schottischer, irischer und walisischer Volkslieder von Beethoven sowie seinen hinreißenden Liederzyklus „An die ferne Geliebte“.
Das Asasello Quartett, eine der verheißungsvollsten Nachwuchsformationen unserer Zeit, hat sich durch seinen ungezwungenen Umgang mit Musik der Gegenwart einen Namen gemacht. Am 8. Juli richtete es seinen Blick auf die Streichquartette zweier Komponistinnen: auf Fanny Mendelssohn-Hensel und die Finnin Kaija Saariaho, eine der erfolgreichsten Künstlerinnen unserer Zeit, die mehrfach für ihr Werk ausgezeichnet wurde. Saariahos Streichquartett „Nymphea“, zu dem sie sich von der Anmut der Seerose inspirieren ließ, ist von filigranen Klangflächen und dem Experimentieren mit Tonfarben geprägt. In seinem zweiten Konzert am 9. Juli stellte das Asasello Quartett Leos Janáceks Streichquartett „Kreutzersonate“ vor – ein Meisterwerk der modernen Quartettliteratur, das beziehungsreich auf Beethoven anspielt.
Der junge russische Geiger Sergej Dogadin gewann beim ARD-Wettbewerb 2009 zahlreiche Sonderpreise und die Begeisterung des Publikums. Am 10. Juli präsentierte er beim Oleg Kagan Musikfest Violinkonzerte von Mozart und Haydn, begleitet vom Stuttgarter Kammerorchester unter Benjamin Hudson.
Mit dem Mandelring Quartett ist eines der profiliertesten Ensembles der internationalen Kammermusikszene zu Gast. Am 12. Juli stellte es Streichquartette von George Onslow und Franz Schubert vor. Die Konzerte am 13. und 14. Juli schnitt der Bayerische Rundfunk mit. Am 13. Juli präsentierte das Mandelring Quartett gemeinsam mit Bläsersolisten des Bayerischen Staatsorchesters München Nonette der Pariser Romantikerin Louise Farrenc und des Beethoven-Zeitgenossen Louis Spohr. Am 14. Juli widmeten sich die Bläsersolisten und der Pianist Julian Riem neben einem Beethoven-Trio dem heute fast zu Unrecht vergessenen Klassizisten August Klughardt und der Moderne: mit einer vitalen Bläsersuite von Strawinsky und dem furiosen Sextett von Francis Poulenc.
Am 15. Juli spielte der Pianist David Fray, der als Nachfolger des legendären Beethoven-Spezialisten Wilhelm Kempff gehandelt wird, Meilensteine der Klavierliteratur, unter anderem Beethovens Waldstein-Sonate. Den Schlussakkord setzte der berühmte Schauspieler Friedrich von Thun. Begleitet von seinem Ensemble erzählt er Alessandro Bariccos „Novecento – Die „Legende vom Ozeanpianisten“.


Veranstaltungsdaten:
23. Oleg Kagan Musikfest 2012
5.-14. Juli 2012, Wildbad Kreuth, Festsaal

» Mehr Informationen unter www.oleg-kagan-musikfest.de