Lange Nacht der Kunst, © Katharina Bourjan

Lange Nacht der Kunst

Museen, Galerien und Ateliers laden ein

Drei illuminierte Museen sowie teilnehmende Galerien und Künstlerateliers öffnen ihre Türen bis in die späten Abendstunden und laden Besucher zur Begegnung mit der Kunst und Kultur des Tegernseer Tals ein.

Den Grundstein für Kunst und Kultur legte das mittelalterliche Kloster am Tegernsee. Nach der Säkularisation kamen mit den Wittelsbachern zahlreiche Künstler an den Tegernsee und auch heute ist die Region von Kunst und Kultur geprägt. Diese Vielfalt soll nun jedes Jahr mit einer zweitägigen Langen Nacht der Kunst einem breiten Publikum zugänglich gemacht werden.

Drei Museen – von Kunst bis Brauchtum

Das Olaf Gulbransson Museum Tegernsee, eine Zweigstelle der Münchener Pinakotheken, zeigt neben der Dauerausstellung des künstlerischen Erbes des norwegischen Malers und Simplicissimus-Zeichners Olaf Gulbransson die Sonderausstellung „Marc Chagall – Eine Liebesgeschichte“. Eine Ausstellung dieser Bedeutung ist ein absolutes Novum für die Region.

Auch das Museum Tegernseer Tal bietet den Besuchern eine Sonderausstellung mit Strahlkraft: „150 Jahre ‚De G’schicht‘ vom Brandner Kasper‘“ – anlässlich des Jubiläums der bayerischen Legende, in der Franz von Kobell das Paradies am Tegernsee verortete.

Kutschen und bäuerliches Brauchtum sind im Museum im Gsotthaber Hof in Rottach-Egern ausgestellt.