Kreuth01, © Der Tegernsee (Sabine Ziegler-Musiol)

Editorial

Nachhaltig in die Zukunft

Nachhaltig hoch hinaus

Das Bergsteigerdorf Kreuth legt Wanderern, Bergsteigern, Naturfreunden und Erholungssuchenden ein Naturparadies zu Füßen: prächtige Almblumen­wiesen und saftige Flussauen, sanfte Berghänge, anspruchsvolle Gipfel, spektakuläre Fels­wände und idyllische Spazierwege. Von Seeniveau mit 725 Metern bis hinauf auf den 1.862 Meter ho­hen Halserspitz-Gipfel reichen die Kreuther Höhenlagen – und bieten Vielfalt für jeden, der eine Leidenschaft für die Schönheit der Natur hat. Über Jahrhunderte gewachsene und von den Bauern gepflegte Kulturlandschaft und Traditionen sind der Schatz, den wir an künftige Generationen weitergeben. Trotz der Nähe zu München und dem Trubel am Tegernsee haben wir unser Bergsteigerdorf natürlich und ursprünglich erhalten.

Bergsteigerdorf - Was bedeutet das?

Im Jahr 2018 haben wir uns mit der Siegelverleihung der Nachhaltigkeit verpflichtet. Dazu gehört, die Natur und Landschaft zu erhalten sowie Traditionen und Brauchtum zu stärken. Ebenso wichtiges Anliegen ist uns der Erhalt der einzigartigen Baukultur und die Stärkung regionaler Kreisläufe, zu denen die zahlreichen heimischen Produzenten gehören. Bergsteigerdorf zu sein bedeutet auch, nachhaltige Mobilität sowie sanften Tourismus voranzubringen. Das gelingt, indem wir unsere Wurzeln wahren und zugleich in die Zukunft schauen. Vor allem ist es ein Segen, dass alle miteinander an einem Strang ziehen – in Kreuth hilft man sich untereinander und lebt die Gemeinschaft. Die Zertifizierung ist ein Projekt der Alpenvereine Deutschlands, Österreichs, Italiens, Sloweniens und der Schweiz. Insgesamt 36 „Bergsteigerdörfer“ gibt es. Kreuth ist einer der vier Orte in Deutschland, die das Siegel tragen.

Um die Bergsteigerdorf-Idee „kreutherisch“ mit Leben zu erfüllen, hat sich die ganze Dorfgemeinschaft für Sie ins Zeug gelegt.

Wir wünschen Ihnen einen entspannten Aufenthalt.

Infobox:

Gemeinsam respektvoll in den Bergen.
Wanderer & Mountainbiker, macht mit!

Helft uns, diesen kostbaren Lebensraum für alle zu erhalten.

  • Schutz seltener Tier- und Pflanzenarten
  • Rinder haben Schutzinstinkte und möchten nicht gestreichelt werden
  • Hunde gehören in Almgebieten und Wald an die Leine
  • Hundekot und Müll gefährden Gesundheit der Weidetiere
  • Störung der Wildtiere gefährdet Fortbestand der Arten
  • Keine Nachtwanderungen mit Stirnlampen – für den Wildschutz
  • Wildcamping und wildes Parken – nicht bei uns
  • Die besten Verkehrsmittel: Öffentliche, Rad und Beine
  • Wanderer haben Vorrang vor Radfahrern
  • Sicherheit geht immer vor