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23. Int. Bergfilm-Festival Tegernsee - Non-Stop II-DO

Am 15.10.26

NON-STOP-II-DO

16 Uhr - Sustraiak, raíces perdidas / Sustraiak, verlorene Wurzeln

Luis Arrieta Etxeberria La Docfilms | Spanien, Marokko 73 Min. spanisch, arabisch/UT deutsch

Hiba, Bachir und Manan – drei junge Menschen, die als Kinder ohne elterliche Begleitung aus ihren Herkunftsländern in die spanische Provinz Navarra migrierten. In der neuen Umgebung finden sie im Klettern und in den Bergen einen Ort der Freiheit, an dem ihre Sorgen in den Hintergrund treten und sie ein neues Selbstbewusstsein entwickeln können. Die Natur wird zum Raum, in dem die Geflüchteten ankommen, sich stärken und sich ihrer selbst vergewissern können. Doch während sich ihre Lebenswege langsam auseinanderentwickeln, wird auch die Fragilität dieser gemeinsamen Zuflucht deutlich. Zwischen traumatischer Vergangenheit, Gegenwart und unsicherer Zukunft stellt sich die Frage, wie Zugehörigkeit entstehen kann, wenn die eigenen Wurzeln gekappt werden.

ca. 17:20 Uhr - Ur / Der Ursprung

Pablo Casanueva Freews Producciones | Spanien 16 Min. spanisch/UT deutsch

Ein Hirte und ein Adliger durchqueren gemeinsam eine weite Landschaft aus schroffen Kalksteinbergen. In dieser rauen und zugleich geheimnisvollen Umgebung verwischen die Grenzen zwischen zwei sozialen Welten, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Der Weg ist lang, und nur einer der beiden kennt die Richtung. Während sich die Landschaft zunehmend als eigenständige Kraft zwischen ihnen behauptet, verschiebt sich auch das Verhältnis der Männer zueinander. Aus Distanz entsteht Abhängigkeit, aus Unsicherheit Vertrauen. Der Film entfaltet eine stille, allegorische Reise über Orientierung, Macht und das fragile Gleichgewicht zwischen Wissen, Natur und menschlicher Erfahrung.

ca. 17:50 Uhr - Ils furbazs da Cavaione / Die "Furbi" von Cavaione

Romana Costa Radiotelevisiun Svizra Rumantscha RTR | Schweiz 26 Min. rätoromanisch, italienisch/UT deutsch

Die Bewohner des abgelegenen Dorfes Cavaione oberhalb des Puschlavs nahe der Grenze zum Veltlin wechselten jahrhundertelang geschickt zwischen Schweizer und italienischer Identität, um Steuern und Militärdienst zu umgehen. Erst 1875 erhielten sie die Schweizer Staatsbürgerschaft, der Weiler und 108 Menschen wurden der Gemeinde Brusio zugeteilt. Heute leben nur noch acht Menschen ganzjährig in Cavaione. Zum 150‑jährigen Jubiläum strömte das ganze Tal herbei und erinnerte an das Dorf, das als letztes der Eidgenossenschaft beitrat. Seine Geschichte steht für Überlebenskunst, das Überwinden und Akzeptieren von Grenzen sowie regionale Identität in den Bündner Alpen.

Termine im Überblick

am 15.10.26

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Impressionen

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