Rottach-Egern Winter, © Egbert Krupp

Das genussvolle Rottach-Egern

Liegt es am Charme der Landschaft am Fuß des imposanten Wallbergs oder an der inspirierenden Atmosphäre zwischen Kunstgalerien, Boutiquen und hochwertiger Gastronomie? Vermutlich ist es die Kombination aus allem, die sowohl Outdoor-Enthusiasten als auch junge Familien in die Ortschaft am Südufer lockt.

Denn nirgendwo sonst gehen echte Tradition, sportliche Vielfalt und eine weltoffene Stimmung eine solch genussvolle Verbindung ein, wie in Rottach-Egern. Ob Sterneküche oder altbayrische Gasthäuser, Luxus-Hotels oder heimelige Gästehäuser, pulsierendes Leben oder Stille am See: In Rottach-Egern gibt es unzählige Möglichkeiten, in das unbeschwerte Urlaubsglück einzutauchen. Am 1722 Meter hohen Wallberg finden Bergbegeisterte alles, was sie sich erträumen: Eine herrliche Aussicht auf den glitzernden See, ein idyllisches Kirchlein mit Blick über die Alpenkette und mit etwas Glück, bekommt man bei schönem Wetter am Himmel über dem Berg unzählige bunte Tupfen zu sehen. Es sind die wagemutigen Gleitschirm und Drachenflieger, die die Leichtigkeit des Seins ganz wörtlich nehmen und die Freiheit des Fliegens genießen.

Schon gewusst?

1888 besuchte die Österreichische Kaiserin Sissi ihre Nichte Marie Louise von Wallersee in Rottach.

1955 eröffnete Gertraud Gruber die erste Schönheitsfarm Europas an den Ufern des Tegernsees und führt diese heute noch mit viel Liebe und Leidenschaft.

10 Monate dauerte 1951 der Bau der Wallbergbahn. Auf der längsten Naturrodelbahn Deutschlands sausen heute wagemutige Rodler die Hänge des Wallbergs hinab.

Die Schmankerlmeile von See- bis Überfahrtstraße läßt auf 1200 Metern das Herz von Genießern höher schlagen. Von Shoppin bis Schlemmen - alles ist geboten.

Rossnarrisch sind sie, die Rottacher. Seit 50 Jahren wird am letzten Sonntag im August der Rosstag groß gefeiert.

Wussten Sie, dass der Schriftsteller Ludwig-Thoma in Rottach-Egern Inspiration und Heimat fand?

Rottach-Egern Seestraße, © Der Tegernsee, Dietmar Denger

Geschichtliches zu Rottach-Egern

Rottach-Egern liegt am Südufer des Tegernsees und wurde zuerst von den Mönchen von Tegernsee besiedelt. In deren Gefolge ließen sich im breiten Talboden des Südufers die ersten Bauern nieder. Es muss ein mühsames Geschäft gewesen sein, die von den beiden Zuflüssen Weißach und Rottach geprägte Urlandschaft zu einem kargen Ertrag zu bringen. Nur dort, wo man vor den reißenden Wassern sicher sein konnte, sind nach und nach aus einzelnen Höfen 20 Ortschaften und Weiler hervorgegangen, deren Namen bereits um die Mitte des 13. Jahrhunderts nachweisbar waren. Bei Rottach und Egern handelte es sich, ebenso wie bei den übrigen Ortschaften, um eigene Ansiedlungen. Egern mit der Kirche St. Laurentius war zunächst bedeutsamer und wurde 1187 eigenständige, vom Kloster abhängige Pfarrei.

Mit Beginn der Marienverehrung am Anfang des 17. Jahrhunderts kamen die Wallfahrer in den Ort – hauptsächlich aus der näheren Umgebung, aber auch aus Straubing, Passau, Salzburg und Wien. Seinen Höhepunkt als Wallfahrtsort erlebte Egern beim ersten Säkulum der Wallfahrt, als 1747 an drei Tagen über 4.000 Gläubige die Heiligen Sakramente empfingen. 1803 wurde die Wallfahrt verboten und ist bis heute nicht wieder aufgelebt. Im 19. Jahrhundert überflügelte Rottach das Dorf Egern. Der Doppelname Rottach-Egern wurde erst 1951 durch ministerielle Verfügung amtlich genehmigt, nachdem die politische Gemeinde bereits über 100 Jahre den Namen Rottach geführt hatte. 1976 wurde Rottach-Egern als Heilklimatischer Kurort anerkannt.

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Der Sitz der Gemeinde Rottach-Egern, © Gemeinde Rottach-Egern

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