23. Int. Bergfilm-Festival Tegernsee - Non-Stop II-SA
Am 17.10.26
NON-STOP-II-SA
14 Uhr - La Pietà
Pepe Andreu, Rafa Molés | Suicafilms, Axfilms, Studio Nominum | Spanien, Island, Litauen | 82 Min. | isländisch/UT deutsch
Vor mehr als einem Jahrhundert zogen sich Flosi Björnsson und seine sieben Geschwister an den Fuß des Vatnajökull, Islands größtem Gletscher, zurück. Keiner von ihnen heiratete oder bekam Kinder. Sie widmeten ihr Leben in radikaler Isolation dem Gletscher, lange bevor von dessen Schmelzen die Rede war. Wie ein Walskelett am Ufer blieb ihr abgelegener Hof neugierigen Blicken verschlossen
– bis heute. Der Fotograf Ragnar Axelsson kehrt an den Ort seiner Kindheitssommer zurück, öffnet die Türen, und Flosis Stimme klingt erneut durch das Haus. Aus fotografischem Archivmaterial, vor dem Zerfall geretteten Objekten und neuen Aufnahmen entsteht ein poetischer Dokumentarfilm über das Zusammenspiel von Erinnerung und Verlust inmitten einer schwindenden Gletscherwelt.
ca. 15:30 Uhr - Izarren Zaunka / Bellende Sterne
Nagore Eceiza Mujica | El Santo Films | Spanien | 12 Min. | baskisch/UT deutsch
Hinfallen und wieder aufstehen. Hinfallen und wieder aufstehen, jeden Tag. Das ist der Kern und der Ausgangspunkt des Films. Ein Mann ist aus gesundheitlichen Gründen niedergeschlagen, lebt in der Stadt und leidet unter Schlaflosigkeit. Von dort aus begibt er sich an einem ganz normalen Tag auf den Weg in die Natur, zum Klettern, und findet so vom inneren Chaos zum seelischen Frieden. Der Film weist Elemente einer poetischen Erzählung auf. Der Titel „Izarren Zaunka – Das Bellen der Sterne“ dient als poetische Metapher für die innere, nächtliche Unruhe, die im Verlauf des Films in eine stille Verbindung zur Natur mündet.
ca. 15:50 Uhr - Emil & Karl - Kleine Reifen, große Berge (Wdh.)
Holger Wimmer | schau ma mal film | Deutschland | 23 Min. | deutsch
Zwei Väter brechen mit ihren kleinen Söhnen Emil und Karl zu einer sechstägigen Mountainbike-Tour durch die Schweizer Alpen auf. Mit schwerem Gepäck und Kinderanhängern bewältigen sie 180 Kilometer und 6.000 Höhenmeter rund um den Schweizerischen Nationalpark im Kanton Graubünden. Zwischen steilen Anstiegen, Wetterumschwüngen und kindlichen Bedürfnissen wird die Reise zur täglichen Herausforderung, aber auch zu einem intensiven Familienabenteuer. Während die Kinder die Natur staunend entdecken, lernen die Väter, Tempo und Erwartungen anzupassen. So entsteht während der anstrengenden Tour eine besondere Vater-Kind-Bindung inmitten einer beeindruckenden Berglandschaft.









