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Neureuth Kapelle

Am Wallberg steht eines, am Riederstein auch, ebenso auf der höchsten Erhebung über Tegernsee. Die Rede ist von Kircherln und Kapellen, die Wanderer und Gläubige zum Verweilen einladen.

Die Jüngste rund um den Tegernsee steht am 1.264 Metern hoch gelegenen Neureuth-Bergasthaus. Sie wurde am 5. September 1976 eingeweiht.

Initiiert hatte den Bau der Tegernseer Franz Kiening. Er war von 1965 bis 1989 Wirt des Gasthauses. Er fand, dass das einstige Bergkreuz durch eine ordentliche Kapelle ersetzt werden sollte. Mit einem Freund zusammen trieb er 35.000 D-Mark an Spenden auf und startete den Bau. Es blieb sogar Geld für die Unterstützung eines Altenheims und eines Kindergartens übrig. 2013 pachtete Thomas Gigl das Wirtshaus von der Stadt Tegernsee.

Seitdem kümmert er sich um die Kapelle. Seit nun mehr als 40 Jahren steht sie zum Schutz vor Weidevieh hinter einem hölzernen Zaun. Ins Auge stechen ihr weiß gekalktes Mauerwerk, das Schindeldach und ihr kleiner Glockenturm. Auf dem Balkon unter dem Vordach steht: „Zum Gedanken der Gefallenen beider Weltkriege“. Über der grün gerahmten Eingangstür zauberte der ehemalige Gmunder Lüftlmaler Anton Keck die Schutzpatronin Bayerns. Den Andachtsraum erhellen zwei Rundbogenfenster. Den Altartisch ziert eine Madonna mit Kind. Knie-Sitzbänke laden zum Verweilen ein.

Impressionen

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neureuth-kapelle, © ©Neureuth.com
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neureuth-kapelle_innen, © ©Neureuth.com
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