Brennerin Textblock 6
Gibt es eine Produkt, auf das du besonders stolz bist?
Auf den Wacholdergeist, weil er wirklich gut gelungen ist, mit frischen Zitrusnoten und komplexer Geschmeidigkeit. Mein Anspruch ist, dass mein Gin nicht mit zusätzlichen Kräutern oder Fruchtaromen verfeinert wird, wie es oft üblich ist. Mein CHICA Single Botanical Gin konzentriert sich mit nur einer einzigen Zutat auf das Wesentliche. Ich habe recht lange gesucht, bis ich die perfekte Wacholderbeere gefunden habe. In den meisten Gins schmeckt man die Wacholderbeere nicht mehr richtig, deshalb wollte ich wieder zurück zum Ursprung.
Woran tüftelst du derzeit?
Mein neuestes Projekt ist ein Wermut. Das ist ein „aufgespritteter“ Wein, der mit Wermutkraut versetzt ist, den ich noch mit Wacholder verfeinere. Wermut ist ein Produkt, das fast keiner mehr herstellt, geradezu in Vergessenheit geraten. Jeder macht die klassischen Sachen, Williams, Himbeere und so weiter, und ich wollte etwas anderes machen. Ich denke, gerade für den Aperitif-Bereich passt der Wermut. Zum Beispiel auf Eis mit einer Zitronenzeste – wunderbar im Sommer. Oder auch als Wermut-Spritz mit Tonic.
Wenn du nicht gerade brennst, was machst du sonst noch so?
Ich spiele Klarinette und Saxofon bei den Gmunder Dorfmusikanten. Außerdem bin ich beim Trachtenverein D’Neureuther.
Verrätst du deinen Lieblingsplatz im Tegernseer Tal?
Der schönste Platz am Tegernsee ist für mich bei Kaltenbrunn. Wenn ich da entlang radele, wird mir immer wieder bewusst, wie schön wir es haben. Von dort hat man die beste Aussicht über den ganzen See und auf die Berge.
Was empfiehlst du außerdem Besuchern des Tegernseer Tals?
Den Wallberg – von dort oben hat man die Aussicht über den See und das ganze Tal. Wir fahren auch gern mit dem Elektroboot auf dem See, da öffnen sich wieder andere Blickwinkel auf das ganze Panorama.
Motto:
Zufrieden sein mit dem, was man hat. Es schätzen und darauf achtgeben.
Alle Infos zur Brennerin vom Tegernsee und ihren Produkten finden Sie hier.
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