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Tegernseer Heimatführer - Waldbaden

Am 29.08.18

„Waldbaden“, so lässt sich das Eintauchen in den Wald, das Einatmen von frischer Luft und das Bewegen in der Natur auch nennen. Die Luft, das Licht, der Geruch von Waldboden, Ameisenhaufen und Pilzen steigt in die Nase. Die Feuchtigkeit des Waldes legt sich auf Arme und Gesicht. Das Rascheln und Knacken am Weg, das Gurgeln eines Baches oder das Zwitschern der Vögel wirkt in der Stille schon fast laut. Ein Tannenzapfen kullert vor die Füße, das Moos ist wunderbar weich unter den Tritten. Solch ein Spaziergang im Wald signalisiert dem, trotz aller Zivilisation noch immer steinzeitlich geprägten Gehirn des Menschen, dass es sich entspannen darf. Unterschiedliche Forschungsarbeiten stellen fest, dass sich bei einem einstündigen Spaziergang durch den Wald Blutdruck, Lungenkapazität und Elastizität der Arterien signifikant verbesserten. Wenn der Mensch den Wald einatmet, hilft das, die eigenen Resilienzkräfte zu stärken, weil die Waldluft Mikrostoffe enthält, die den Menschen zur Ruhe kommen lassen. Die Forscher nehmen an, dass sogenannte Phytonzide eine Rolle spielen. Pflanzen bilden diese Substanzen, um sich vor Schädlingen zu schützen. Auch Terpene und Terpenoide, noch weitgehend unerforschte sekundäre Inhaltsstoffe von Pflanzen, wirken auf die menschliche Konstitution ein. 

Termine im Überblick

am 29.08.18

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