Fakten Fischerei Tegernsee

Ort:

Der Tegernsee ist einer der saubersten Seen in Bayern. In ihm finden sich u.a. Renken, Forellen, Saiblinge, Hechte, Barsche, Brachsen und Aale. Etwa zwei Tonnen werden jährlich im See geangelt. Die Aufzucht erfolgt in Kreuth, wo die Fische herangezüchtet werden, und im Bruthaus in Bad Wiessee, wo sie herangezogen und im See ausgesetzt werden: jedes Jahr bis zu 1,5 Millionen Renken, 150.000 Seeforellen und 50.000 Saiblinge. So sorgt die Fischzucht für den Erhalt des Fischbestands. In der um 1821 errichteten ehemaligen Hoffischerei werden die fangfrischen Fische zu Delikatessen veredelt und verkauft; das Gebäude selbst wird großenteils vom Yachtclub Tegernsee genutzt. In der Fischerei ist auch eines von fünf Holzmodellen in natürlicher Größe von besonders großen Fischen aus dem See an der Wand angebracht. Bereits der Historiker und Universalgelehrte Johann Nepomuk Sepp (1816-1909) wusste: „Im Tegernsee liegt ein großer Schatz versenkt, und großmächtige Fische tummeln sich auf dem Grunde.“ Die restlichen vier Holzmodelle sind inzwischen von Holzwürmern zerfressen. (Quelle: Johann Nepomuk Sepp: Altbayerischer Sagenschatz zur Bereicherung der indogermanischen Mythologie. München: Ernst Stahl, 1876, S. 351)

Wegbeschreibung:

Kloster Tegernsee – Fischerei Tegernsee
Vom Kloster geht man nach Süden Richtung Schlosspromenade. Nach ca. 170 m erreicht man die ehemalige Hoffischerei.

Einkehrmöglichkeit: