Fakten Leeberghof

Ort:

Die Riedersteinkapelle ist eine kleine neugotische Kapelle, belegt mit rotem Tegernseer Marmor, deren Entstehungszeit bis aufs Jahr 1841/42 zurückgeht: Ein Diener des Schlosses Tegernsee namens Hupfauer errichtete den Vorgängerbau und erweiterte die Kapelle 1850/51. Nach weiteren Bauphasen, die 1864 abgeschlossen wurden, gründeten Tegernseer Bürger 1897 den „Verein Riederstein“ zum Erhalt des Gebäudes. Im selben Jahr wurden auch die 14 Kreuzweg-Tafeln aufgestellt, die auf über 500 Treppenstufen zur Kapelle führen. Neben prominenten Gästen der Kapelle wie König Johann von Sachsen (1829) und Julius Kardinal Döpfner (1968) birgt deren Geschichte aber auch eine eigene Ortslegende. Diese ist in zwei Lesarten überliefert. Eine stammt vom Leeberghof, die andere vom Riederstein selbst.

Wegbeschreibung:

Point – Leeberghof
An der Point biegt man rechts ab Richtung Ludwig-Ganghofer-Weg. Diesen läuft man hoch und überquert die Seestraße Richtung Leebergstraße. Rechts und links gehen Werinher- und Froumundstraße ab, die an prominente Tegernseer Mönche erinnern: Von Froumund (ca. 960-1008) stammt eine bedeutende Brief- und Liedersammlung, von Werinher die Überlieferung des wohl ältesten Liebesgedichts in deutscher Sprache „Dû bist mîn, ich bin dîn“ (um 1170). Weiter die Leebergstraße hoch biegt man links ab in die Ellingerstraße. Von dort sind es nur wenige hundert Meter, bis man den Leeberghof erreicht.

Einkehrmöglichkeit: