Herbert Beck, © Nachlass Herbert Beck

Herbert Beck

Kunst mit Aquarell

Herbert Beck wurde als Sohn eines renommierten Juweliers in Leipzig geboren und wuchs dort auf. Nach dem zweiten Weltkrieg flüchtete er von Leipzig zum Tegernsee im Jahr 1948. Am Tegernsee begann er seiner Künstlerkarriere eine Chance zu geben.

Herbert Beck entwickelte zeitlebens die Aquarelltechnik Emil Noldes, des großen Begründers des deutschen Expressionismus, weiter und verlieh ihr eine eigene, neue Bildsprache. Das einzige Treffen beider Künstler in Hamburg, bei dem der ältere Nolde dem jungen Beck Anerkennung zollte und ermunterte, veränderte dessen künstlerisches Schaffen grundlegend. „Noldes glühende Farbigkeit zu erreichen, war das Ziel unzähliger Studien“, schrieb Herbert Beck später. Kurz nach Kriegsende, im Jahr 1949, begründete der Maler und Aquarellist gemeinsam mit Olaf Gulbransson die Tegernseer Kunstausstellung.

Im Jahr 1959 entstand sein erstes Landschaftsaquarell. Zwischendurch verbrachte er auch mehrere Monate in Laigueglia, in Italien. Herbert Beck starb im Jahr 2010 am Tegernsee, er hat die Gegenwartskunst insbesondere auch in der Region rund um den Tegernsee maßgeblich beeinflusst.

Seine Werke wurden weltweit ausgestellt. In verschiedenen Ausstellungen sind die Bilder von Herbert Beck auch heute noch zu sehen. Lesen Sie über die Ausstellung "Beck trifft Nolde" im Olaf Gulbransson Museum Tegernsee und einen Beitrag zum 100. Geburtstag von Herbert Beck.