SNUKI Textblock 2
Wer ist der „Snuki“? Und warum lieben ihn die Kinder?
Snuki ist der Schneesport-Clown, der für gute Laune sorgt. Wir schlüpfen abwechselnd in diese Rolle, Stephan und ich. Als Snuki ist man Kind auf der Ebene des Kindes und kann Spaß und Blödsinn machen. Das ist gut im Kontakt mit den Eltern, denn der Clown darf zu ihnen spaßig sagen: „Geht´s moi bissal weg, de Kinder möchten eich ned im Gnack ham!“ Das wäre auf Skilehrer-Eltern-Ebene problematisch, aber es ist wichtig, dass die Kinder nicht gleich zu den Eltern können, sondern sich auf den Skikurs einlassen.
Woher stammt der Name „Snuki“?
Snuki ist die Abkürzung für „Schnee und Kinder“ – das ist ein Teil des Kinderprogramms „kids on snow“ und „Beweg dich schlau“ des Deutschen Skilehrerverbandes. Als Profi-Skischule des Deutschen Skilehrerverbandes können wir den Snuki gegen eine jährliche Nutzungsgebühr und zur Freude der Kids verwenden.
Wer kommt zu euch zum Skikurs?
Eigentlich querbeet. Einheimische Kinder, Kinder aus dem Münchener Umland und natürlich die Urlauberkinder. Dreiviertel aller Kursteilnehmenden sind Kinder, aber die Erwachsenen nehmen zu. Wir animieren die Eltern, wenn sie ihre Kinder hierherbringen und selbst nicht fahren können. Wenn sie es auch erlernen, können sie mit ihren Kindern gemeinsam fahren. Das Schöne am Skifahren ist doch, dass die ganze Familie miteinander fahren kann, selbst wenn es unterschiedliche Könnerstufen gibt. Es ist ein toller Familiensport.
Wann fangen die Kleinsten an?
Die Kleinsten sind drei. Richtig vorwärts geht es ab vier bis fünf Jahre. Dann verstehen die Zwergerl schon, was man meint, wenn man davon spricht, ein „Pizzastück“ oder „Kuchenstück“ zu fahren. Die ganz Kleinen lernen das übers Nachmachen, und da ist der Snuki natürlich ein tolles Vorbild. Sie bekommen erst einmal ein Gefühl für den Schnee. Der Snuki ist übrigens nicht nur Skifahrer, er ist auch Snowboarder, Skilangläufer, Skispringer, Brotzeitmacher und Einkehrschwinger.
Was ist das Ziel des Skikurses?
Geschwindigkeit und Richtung zu kontrollieren. Wenn ich bremsen kann, habe ich die Geschwindigkeit unter Kontrolle und kann jederzeit stehen bleiben. Wenn ich Kurven fahren kann, kann ich meine Richtung bestimmen, Hindernisse und anderen Schneesportlern ausweichen. Wenn das beherrscht wird, bin ich sicher und gefährde keine anderen. Umso besser die beiden grundlegenden Sachen beherrscht werden, umso mutiger kann ich werden. Von anfänglich „blauen“ Pisten bis hin zu den schwierigen „schwarzen“ Pisten.





