Büttenpapierfabrik Gmund

Büttenpapierfabrik Gmund

Papier ist geduldig. Das lernt bereits jeder Volksschüler. Aber kaum einer weiß, dass es zig unterschiedliche Papiersorten gibt. Schon mal etwas von Bierpapier oder Mohairpapier gehört?

Sinnlich wie Leder, samtig und weich wie ein Angorapullover, aufregend wie Afrika, schimmernd wie Gold - so vielfältig kann Papier sein. Wem das noch nicht bewusst war, der sollte auf schnellstem Weg in die Büttenpapierfabrik in Gmund am Tegernsee eilen. Dort nämlich kann man nicht nur herausfinden, warum das Papier auch Büttenpapier genannt wird, sondern sich auf einer einstündigen Besichtigungstour mit den eigenen Augen von der Vielfalt der Papierkultur überzeugen. Bereits seit 1829 besteht das Gmunder Familienunternehmen, das kaum mehr als 100 Mitarbeiter fasst. Tradition in der Produktion wird hier groß geschrieben und mit modernster Technik und kreativem Design vereint. Was dabei herauskommt? Edle Papiere und Kartons, die mit der richtigen Mischung aus Ökologie, Tradition und Innovation zu immer neuen Kreationen hochwertiger Feinstpapiere perfektioniert werden. Getreidebestandteile aus der Maische werden dabei ebenso verarbeitet wie Rinde, Stroh, Federn und Torf.

Die Büttenpapierfabrik im idyllischen Mangfalltal kann jeden 2. und 4. Freitag besichtigt werden. In den Ferien wöchentlich.
Was Sie für Ihre 15 € Eintrittspreis erwartet? Na zum Beispiel die älteste Papiermaschine Europas von 1883, die nahezu im Originalzustand erhalten ist und nach wie vor am Produktionsprozess teilhat. Zudem kann man natürlich beobachten, wie Papier entsteht.

Die Anmeldung erfolgt in der Tourist-Information Gmund unter Tel: +49 8022 7060350.

Es besteht die Möglichkeit im Shop der Papierfabrik einzukaufen.

Büttenpapierfabrik Gmund
Büttenpapierfabrik Gmund