Wandern in Kreuth bei Sonnenuntergang, © Julian Rohn

Die Bergwelt des Tegernsees liegt Ihnen zu Füßen

Stolz recken die Tegernseer Berge ihre Häupter gen Himmel und scheinen nur darauf zu warten, von Natur liebenden Gipfelstürmern erklommen zu werden. Keiner ist wie der andere, jeder Berg am Tegernsee ist individuell, hat seine Ecken und Kanten, seine An- und Aussichten. Lernen Sie die Hausberge des Tegernsees kennen und lassen Sie sich zu einer Tour inspirieren.

Mit ihrer geografischen Lage zwischen der Isar im Westen und dem Tegernsee im Osten zählen die Tegernseer Berge zu den Bayerischen Voralpen und bilden damit den westlichen Teil des Mangfallgebirges. Angesiedelt vor den Hochalpen, fungieren sie als Logenplätze mit viel versprechenden Aussichten auf die Gebirgsriesen der Alpen – und genau darin liegt auch der Reiz, den es auszukosten gilt. Bergliebhabern bieten die Tegernseer Berge einen unerschöpflichen Reichtum an Wandertouren aller Schwierigikeitsgrade und Längen.

Blick von Tegernsee aus auf den Wallberg, © Dietmar Denger

Der Wallberg

Wie ein Ausrufezeichen steht der Wallberg über dem Tegernsee. An ihm führt kein Blick vorbei - und eigentlich auch kein Weg. Wer den Tegernsee besucht, muss zumindest einmal auf dem breiten Plateau gestanden haben, das sich in alle Himmelsrichtungen öffnet. Entsprechend kann man ihn auch von allen Seiten erwandern. Oder man schwebt mit der Bahn nach oben und begibt sich auf die sensationelle Panorama - Gratwanderung zum Risserkogel.

Hirschberggipfel mit Blick auf Tegernsee, © Dietmar Denger

Der Hirschberg

Er zählt durch seine markante Form, mit seinen beiden Gipfeln, zu den absoluten Klassikern der Tegernseer Bergwelt. Durch lichte Mischwälder und über bunt bewachsene Almwiesen führt der Weg auf den malerischen Sattel von Kreuths Hausberg. Der bis zum Gipfelkreuz hinauf glitzernde Tegernsee zeigt sich hier noch mal von einer ganz anderen Seite.

Die Riedersteinkapelle, © Dietmar Denger

Der Riederstein

Die östliche Bergwelt des Tegernsees ist weniger prominent, aber einer sticht dennoch heraus: Als markanter Felssporn ragt der Riederstein empor und trägt auf seinem schmalen Gipfel eine kleine Kapelle. Wer hier Rast macht, hat einen absoluten Logenplatz hoch über dem Tegernsee.

Der Weg hoch verläuft über einen Kreuzweg mit 14 begleitenden Reliefs und ist abwechslungs- wie stufenreich.

Am Tegernsee ruft der Berg nie umsonst: Die gleichmäßige Belastung des Bewegungsapparats bei der Wanderung und das Heilklima am Tegernsee birgt nicht nur einen hohen Gesundheitswert, auch die Seele wird beim Wandern gespeist.

Wer schon einmal auf einem Berg war, kennt das befreiende Gefühl, das sich einstellt, sobald das Gipfelkreuz in Sichtweite und der Himmel in greifbare Nähe rückt: Freiheit. Doch die Freude des Bergwanderns muss nicht zwangsläufig im Erklimmen der Bergspitze liegen. In Zeiten bewirtschafteter Almen und Hütten gipfelt das Berg- und Landschaftserlebnis oft schon im Erreichen einer urigen Gaststube.

Impressionen

Rast am Wallberg mit Ausblick auf den Tegernsee, © Hansi Heckmair
Rast am Wallberg

© Hansi Heckmair

Kreuth vom Leonhardstein aus, © Urs Golling
Ausblick Kreuth vom Leonhardstein

© Urs Golling

Paar wandert auf Wiese über dem Tegernsee, © Hansi Heckmair
Wandern am Tegernsee

© Hansi Heckmair

Paar wandert am Leonhardstein in Kreuth, © Urs Golling
Wandern am Leonhardstein Paar

© Urs Golling

Ein Paar kurz vor dem Gipfelkreuz Wallberg, © Bernd Ritschel
Wanderpaar Wallberggipfel

© Bernd Ritschel

Blick bei Sonnenuntergang auf den Tegernsee vom Wallberg aus, © Dietmar Denger
Wallberg bei Sonnenuntergang

© Dietmar Denger